Presse

 

Hier finden Sie Zeitungsartikel und/oder Zeitungsartikeltexte des Lourdespilgerverein Baden und Umgebung.


Veröffentlicht am 21. September 2011 in der Botschaft.

 

Herbstwallfahrt des Lourdespilgervereins Baden und Umgebung

Nach Mariastein gepilgert

Mit zwei Cars der Firma Twerenbold, machten sich die Pilger am Samstag, 10. September, zur Herbstwallfahrt nach Mariastein auf. Bei einem herbstlichen nebelverhangenen Morgen wurden die Pilger an ihren Einstiegsorten abgeholt.

Der Weg führte sie über Bad Zurzach, bzw. Leuggern nach Mariastein zur „Mutter vom Trost“.  Bald war der Nebel weg, und ein „Altweibersommertag“ wurde den Pilgern beschert. Auf der Fahrt wurde ihnen die Legende über das Kloster Mariastein erzählt.

Dank für die Rettung

Ein kleiner Hirtenjunge mit seiner Mutter war oberhalb eines Felsens. Die Mutter wurde müde und schlief ein. Als Sie erwachte, war das Kind nicht mehr da. Sie suchte das Kind und fand es unversehrt unten bei der steilen Felswand. Der Bub war die Felswand hinabgestürzt und von einer Frau aufgefangen worden. Der Vater des Kindes war sicher, dass es sich bei jener mysteriösen Frau, die ihm sein Sohn beschrieb, nur um die Erscheinung der Gottesmutter Maria handeln konnte. Zum Dank für die Rettung liess er ihr zu Ehren an dieser Stelle eine Kirche errichten. In der Grotte unterhalb der Klosterkirche befindet sich heute noch das Gnadenbild der „Mutter des Trostes“. Auf dem Weg zur Grotte hat es viele Tafeln mit der Inschrift: „Danke, Maria hat geholfen!“.

Darauf wurde im Car der Rosenkranz gebetet für all unsere Anliegen: Bitten, Sorgen, Freuden und Lieben.

Andachten gehalten

In Münchenstein war der Kaffeehalt im Park der ehemaligen Grün 80. Präsidentin Lisabeth Suter  begrüsste alle recht herzlich und freute sich, dass Präses Pfarrer Stefan Essig und Pfarrer Nnamani sie auf dieser Wallfahrt begleiten.

Bei strahlend schönem Wetter in Mariastein angelangt, konnten alle um 10.30 an der Eucharistiefeier in der Klosterkirche, zelebriert von Pfarrer Essig und Pfarrer Nnamani, teilnehmen. Mit dem Kreuzzeichen wurde die Feier begonnen. Darauf folgte das Lied, „Erhebt in vollen Chören“ zur Begrüssung der Muttergottes Maria. Wir hörten die Lesung aus dem Buch Micha 5,1-4a, und das Hl. Evangelium nach Johannes 2, 1-11. Aus dem Evangelium vernahmen sie die Worte: “Als der Wein ausging, sagte die Mutter Jesus zu ihm: Sie haben keinen Wein mehr. Jesus erwiderte ihr: was willst du von mir Frau? Meine Stunde ist noch nicht gekommen. Seine Mutter sagte zu den Diener: Was er euch sagt, das tut!“ In der Predigt hörte man: Die Antwort an Maria ist zuerst eine Abfuhr. Heute würde man sagen “Lass mich in Ruhe“. Menschen, die von einem Schicksalsschlag getroffen werden oder denen etwas Schwieriges wiederfährt, haben auch das Gefühl, Gott will nichts mit ihnen zu tun haben. Nach dem Evangelium wendet sich Jesus nicht ab, sondern er wendet sich den Menschen zu.

Nach dem Segen machten sich alle auf zum Mittagessen ins Kurhaus Kreuz. Im Kurhaus Kreuz wurden die Pilger von den Ordensschwestern festlich bewirtet.

Bis zur Andacht hatten sie  noch Zeit und stürmten den Klosterladen. Kerzen, Rosenkränze und Kreuze wurden gekauft, die bei der Andacht gesegnet wurden.

Um 14.30 Uhr hielt Präses Pfarrer  Stefan Essig in der Grotte vor dem Gnadenbild „Mutter vom Trost“ die Andacht.

Zu Beginn wurde das Lourdeslied „Die Glocken verkünden mit fröhlichem Laut, das Ave Maria so lieb und so traut“, gesungen was die Pilger in Gedanken nach Lourdes versetzte. Darauf folgten Gebete und das Hl. Evangelium nach Lukas 1, 39-56. Aus der eindrucksvollen Predigt hörte man: Maria singt voll Freude! „Gott hat auf mich geschaut, er hat mich angesehen, und das gibt mir Ansehen!“ Im lateinischen Text steht dafür das Wort „respexit - Gott hat Respekt vor mir. Er lässt mir Freiheit. Er wartet auf mein Ja! Gott achtet respektiert, schätzt mich, was immer ich tue und wie ich mich entscheide.“

Auch in der Andacht wurde noch ein Gesätz des Rosenkranzes gebetet. Nach dem Segen verabschiedeten die Pilger sich von Mariastein, von einem wunderschönen Ort, an den man gern zurückehren wird.

Marianne Baldinger-Lang


Veröffentlicht am 2. Mai 2011 in der Botschaft.

 

Maiandacht in der Lourdesgrotte Leuggern

Der Lourdespilgerverein Baden und Umgebung lud alle Mitglieder am 1. Mai ein in die  Lourdesgrotte,  um Maiandacht zu feiern.

Bei strahlend schönem Wetter konnte der Präses Pfarrer Stefan Essig vor voll -besetzter Grotte die Andacht halten.

Mit dem Kreuzzeichen, Gnade und Frieden vom Herrn und Bruder Jesus Christus „den Sohn Mariens sei mit Euch“, wurde die Andacht begonnen. Darauf folgte das Lourdes-Lied  „Die Glocken verkünden mit fröhlichem Laut, das Ave Maria so lieb und so traut“.

Das Evangelium nach Lukas 1, 26-38 wurde vorgelesen. In der Predigt hörten die Gläubigen: „Wer war Maria? Ein unbekanntes Mädchen oder junge Frau vor 2000 Jahren. Heute noch führt Maria die Menschen behutsam zu Jesus hin. Wer glaubt, weiss: Ich bin nicht allein. Gott geht mit mir. Maria ist sich bewusst, dass alles, was sie ist und sein darf, Geschenk,  Gnade ist. Darum preist sie nicht sich selbst, sondern Gottes Grösse.

Nach der Predigt wurde ein Gesetz des Rosenkranzes gebetet, „der den heiligen Geist gesandt hat“. Zum Schluss erteilte Pfarrer Essig den Segen.

Die Andacht wurde musikalisch vom „Alphorn-Trio Zurzibiet“, Hans König, Ueli Moser und Kurt Schmid, begleitet. Die Klänge des „Alphorn-Trio Zurzibiet“ waren so bezaubernd, dass die Leute sich  fast nicht zurückhalten konnten mit dem Applaus bis zum Ende der Andacht. Doch zum Schluss der Feier, als sie das Lied  „alles  was bruchsch uf der Welt, dass isch Liebi“ vortrugen , konnten alle freudig applaudieren.

Der Stand mit Karten und Kerzen zu Gunsten des Lourdespilgerverein Baden und Umgebung stand bereit, und die Pilger konnten sich mit freuderfüllten Herzen auf den Heimweg begeben.

Lengnau, 1. Mai 2011/ Marianne Baldinger-Lang


Veröffentlicht am 6. September 2010 in der Botschaft.

Zur Wallfahrtskirche in Hergiswald gepilgert

Mit zwei Cars der Firma Twerenbold ging die Reise am 25. September los. Etliche Mitglieder des LPV Baden und Umgebung benützten diese Gelegenheit, um nach Hergiswald zur Wallfahrtskirche zu pilgern.

Bei Regen, der bekanntlich ein Segen ist, fuhren die Teilnehmer über Sins, wo sie  bei einem Kaffeehalt von der Präsidentin Lisbeth Suter und dem Präses Pfarrer Stefan Essig begrüsst wurden. Die Weiterfahrt  führte über den Schwarzenberg, und von dort aus gelangten sie nach Hergiswald zur Wahlfahrtskirche. Während der Reise wurde im Car der Rosenkranz gebetet. Am 25. September wird in der katholischen Kirche der Tag des heiligen Bruder Klaus gefeiert.

Eucharistiefeier und Führung

Immer noch bei strömendem  Regen in Hergiswald angelangt, feierten die Pilger in der eindrucksvollen Wallfahrtskirche mit Pfarrer Stefan Essig die Hl. Messe. Zu Beginn wurde Maria zu Ehren das Lied „ Erhebt in vollen Chören“ gesungen. Aus dem Evangelium nach Mt. 19, 27-29 hörte man: „Siehe, wir haben alles verlassen und sind dir nachgefolgt; was wird uns nun zugeteilt werden?“ In der Predigt hielt Pfarrer Essig fest, die heilige Bernadette von Lourdes war noch nicht 20 Jahre alt, als sie ins Kloster ging, und der heilige Bruder Klaus ist mit 50 Jahren in die Einsamkeit gegangen. Der innere Schritt des Glaubens, des Vertrauens auf Gott, den muss jeder selber tun. Nach der Eucharistiefeier, nahmen die Pilger  im Restaurant Hergiswald, das sich gleich neben der Wallfahrtskirche befindet, das Mittagessen ein. Bei der warmen Flädlisuppe wurde allen warm ums Herz, und das feine Pouletgeschnetzelte an Rahmsauce mit Reis mundete sehr. Ein süsses Caramelköpfli zum Dessert rundete alles perfekt ab.

Um 14.00 Uhr besammelten sich die  Pilger in der Wallfahrtskirche, um einer Führung von Frau Wicky beizuwohnen. Sie hatte die Pilger schnell in ihrem Bann gezogen, sie erklärte in kompetenten Worten, wie es zur Entstehung dieser Wallfahrtskirche kam. Bruder Hans Wagner, der im Jahre 1489 die Erlaubnis von Rom und seinem Orden, der Kartäuser von Ittingen, bekam, um als Eremit in Hergiswald zu leben. Aus dem Ort der Stille, den sich Bruder Hans Wagner ausgesucht hatte, ist im Laufe der Jahrhunderte die Wallfahrtskirche Hergiswald gewachsen.

Mit Loreto-Haus ergänzt

Pater Ludwig von Wyl vergrösserte die bestehende Waldkapelle von 1620 mit dem Loreto-Haus, das ein Geschenk des Königs von Frankreich, Ludwig des 14., war. Das Loreto-Haus ist das Geburtshaus von Jesus. Da wuchs er arm und glücklich mit seinen Eltern Maria und Josef auf. Zwei Engel links und rechts des Heiligen Hauses, scheinbar durch die Luft fliegend, tragen dieses Haus von Nazareth zuerst nach Dalmatien, dann über die Adria auf eine Anhöhe über der italienischen Hafenstadt Ancona nach Loreto. Eindrucksvoll war das Engelsfenster, das ein jedes Loreto-Haus besitzt. Neben dem   Engelsfenster stehen  in der Hochaltarwand auf goldenem Grund die Ereignisse geschrieben: „Haus, das dem von Loreto nachgebildet ist, in welchem die Heilige Jungfrau Maria: ohne Erbsünde empfangen wurde, auf wunderbare Weise geboren, während drei Jahren genährt, von Engel Gabriel gegrüsst, vom Heiligen Geist empfangen, das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt.“

Der Hochaltar war mit vielen Statuen geschmückt  wie der heiligen  Anna und dem heiligen Joachim, Grosseltern von Jesus. Auch die Geburtsgeschichte von Maria  war in Holz geschnitzt zu sehen. An der Kirchendecke sind Bilder, die aus der Lauretanischen Litanei stammten. Weitere Altäre vom heiligen Felix und viele Statuen der thebäischen Legion, wie der heilige  Mauritius, der heilige Urs und der heilige Viktor und so weiter. Man hätte noch stundenlang zuhören können. Nach der Führung in der Kirche hielt Pfarrer Essig mit den Pilgern noch eine Andacht, bei welcher sie zum Schluss das Lied anstimmten, „Muttergottes wir rufen zu Dir. Nach diesem eindrucksvollen Tag nahmen die Pilger  Abschied von Hergiswald, und die beiden Carchauffeure brachten alle sicher durch den segensreichen Regen wieder nach Hause zurück.

Lengnau, 4.10.2010/ Marianne Baldinger-Lang


An Maria Himmelfahrt den Krankensegen erteilt

Leuggern - Der Lourdespilgerverein Baden und Umgebung lud am Sonntag zum Krankensegnungsgottesdienst in die Kirche St. Peter und Paul ein.

Am 15. August wird in der römisch katholischen Kirche das Hochfest „Maria Himmelfahrt“ gefeiert. An diesem Festtag zu ehren der Gottesmutter Maria konnte Pfarrer Stefan Essig in der Kirche St. Peter und Paul zahlreiche kranke und gesunde Pilger zum Krankensegnungsgottesdienst begrüssen.

Mit dem Lied „Maria breit den Mantel aus“ wurde die Andacht eröffnet. Wie alle Jahre wurden die Lieder von der Zithergruppe „Aenet de Aare“ würdevoll begleitet. Aus dem Gebet hörte man: Lass die Mutter des Herrn in allen  Nöten, Fragen und Anfechtungen  Fürsprecherin sein. In der Stunde des Todes möge sie einem beistehen, wie sie dem Sohn unterm Kreuz beigestanden ist. Dem Gott des Lebens danken alle für den Menschen Maria, den Gott an diesem Tag erhöht hat in die Herrlichkeit des Himmels. Anschliessend folgte das Evangelium nach Matthäus 25, 31-46. Bei der Aussetzung des Allerheiligsten mit Weihrauch wurde gebetet und gesungen. Feierlich erteilte Pfarrer Stefan Essig mit der Monstranz den Krankensegen. Zum Schluss wurden die Kräutersträusse, ein alter Brauch an Maria Himmelfahrt, gesegnet. Die Kräutersträusse sollen zu Hause aufgehängt werden und schützen vor Krankheit, Unheil, Gewitter und Blitzschlag.

Lengnau, 15. August 2010/Marianne Baldinger-Lang


Zeitungsartikeltext unserer Herbstwallfahrt vom 26. September 2009

 

Herbstwallfahrt des Lourdespilgerverein Baden und Umgebung

Nach Maria  Lindenberg gepilgert

Vor Kurzem haben sich die Mitglieder des Lourdespilgervereins  Baden  und Umgebung auf die Herbstwallfahrt nach Maria Lindenberg bei St. Peter im Südschwarzwald begeben.

Mit zwei Cars ging die Reise los, bei einem strahlend schönen Herbsttag. Die Fahrt führte über die Hochschwarzwaldstrasse via Höhenschwand, Häusern, Schluchsee, Titisee, St. Peter zum Lindenberg. Die Route führte durch wunderschöne Wälder, Täler und Dörfer mit ihren Blumengeschmückten Häusern.  Beim Kaffee halt in Häusern begrüsste Präsidentin Lisbeth Suter alle Wallfahrenden  recht herzlich. Im Car wurde der Rosenkranz gebetet und über die Geschichte des Wallfahrtsort Maria Lindenberg informiert.

Blick in die Geschichte

Das alte Bildstöckchen auf dem Lindenberg wurde um 1580 errichtet. Da der Bauer  Pantaleon Mayer von der Viehseuche heimgesucht wurde, flehte er zum Himmel um Hilfe. Die Seuche im Stall ebbte ab. Als Gelübde an die Muttergottes liess er das Bildstöckchen errichten. Beim zweiten Ereignis um Erbauung einer Kapelle erschien die Muttergottes dem Hirtenjungen, der für den Bauern Pantaleon Mayer arbeitete. Sie  gab ihm eine Erklärung ab. Die drei reichsten Einwohner dieses Tales werden vor Ablauf eines Jahres sterben. Marias Ankündigung erfüllte sich buchstäblich und der Bauer Mayer zweifelte keinen Moment und erfüllte den Willen der allerseligsten Jungfrau, eine Kapelle zu erbauen.

Heilige Messe in der Gegenwart

Um 11.00 Uhr in Maria Lindenberg angelangt, feierte Präses Pfarrer Stefan Essig die Hl. Messe mit den Pilgern in der wunderschönen Kapelle. Dieser Gottesdienst steht unter dem Thema von Lourdes: „Auf dem Weg der Bernadette.“ Wie sie auf dem Weg war, so sind die Pilger im Besonderen heute auf dem Weg. Pfarrer Essig hielt in der Predigt fest, dass Bernadette Mut brauchte. Da waren die Erscheinungen, die ihr Kraft gaben, aber dazwischen musste sie einiges aushalten. Befragungen, Verhöre, Menschen, die sie als Spinnerin ansahen und ihr nicht glauben wollten.

Anschliessend an den Gottesdienst nahmen wir im Pilgerhaus, das gleich neben der Wallfahrtskirche steht, das Mittagessen ein. Die feinen Spätzle und Braten und der Dessert, Schwarzwäldertorte, mundeten allen.

Um 15.00 Uhr ging es wieder Richtung Heimat. Dieses Mal befuhr der Car das Alptal mit den engen Tunnels, und in Laufenburg ging es in die Schweiz zurück. In Leuggern hielten alle zum Abschluss noch eine Andacht in der Lourdesgrotte. Pfarrer Essig segnete auf Anfrage der Pilger die gekauften Kerzen. Nach einem wunderschönen Wallfahrtstag gingen alle zufrieden und glücklich nach Hause.

Lengnau, 21.10.2009 /Marianne Baldinger-Lang


Zeitungsartikeltext Maria Himmelfahrt vom 16. August 2009

Veröffentlicht am 2. September 2009 auf www.a-z.ch, Vereine.

 

Baden Segnung der Kranken in der Lourdesgrotte

Der Lourdespilgerverein Baden und Umgebung lud die Mitglieder zum Krankensegnungsgottesdienst an Maria Himmelfahrt in die Lourdesgrotte von Leuggern ein.

In der Lourdesgrotte wurde an diesem Tag das 80-Jahr-Jubiläum gefeiert.

Bei strahlend schönem Wetter konnte Pfarrer Stefan Essig die Zahlreich erschienen kranken und gesunden Pilger begrüssen. Die Zithergruppe „Änet de Aare" begleitete den Gottesdienst mit Muttergottesliedern. Vom ehemaligen Leugger Pfarrer Nietlispach" hörte man aus dem Evangelium nach Matthäus, 25, 31-46: „ Wahrlich ich sage Euch: Was ihr getan habt einem meinen geringsten Brüdern, habt ihr mir getan."

Pfarrer Essig hielt in der Predigt fest, dass der kostbarste Schatz der Kirche die Kranken und Armen sind. Es sind unsere Perlen und Edelsteine, in denen der Glaube Christi und Christus selber lebe. „Nimm sie und Pflege sie."

Nach Aussetzung des Allerheiligsten mit Weihrauch, Gesang und Gebet wurde der Eucharistische Krankensegen erteilt.

Am Ende des Gottesdienstes war der Stand bereit und wer wollte, konnte Lourdeswasser gratis mitnehmen. Aber auch Kerzen, Rosenkranz und Leidkarten wurden angeboten. Der Verein kann so kranken und gesunden Pilgern, die minderbemittelt sind, eine Wallfahrt nach Lourdes ermöglichen.

27. August 2009

Marianne Baldinger-Lang


Zeitungsartikeltext über die Generalversammlung vom 14. Juni 2009.

Veröffentlicht am 24. Juni 2009 in der Botschaft.

 

Generalversammlung des Lourdespilgervereins

Rückblick auf Wallfahrt,

Ausblick auf Jubiläum 

Baden – Der Lourdespilgerverein Baden und Umgebung hat im Roten Turm seine Generalversammlung durchgeführt. Zuvor hat eine Eucharistiefeier in der Stadtpfarrkirche stattgefunden.

Mit der Einladung erfuhren die Mitglieder, dass die Eucharistiefeier um 13.30 Uhr in der Stadtpfarrkirche stattfinde. Im Pfarrblatt stand 14.00 Uhr. Durch dieses Missgeschick  konnten die zu früh eingetroffenen Mitglieder vor der Kirche bei einem Apéro begrüsst werden.

Pünktlich um 14.00 Uhr begann der Gottesdienst mit dem Maria Lied „Freu dich du Himmelskönigin“. Pfarrer Stefan Essig hielt die Predigt zum heiligen Evangelium nach Markus 4, 26-34. Mit dem Reich Gottes ist es so, wie wenn ein Mann Samen auf seinen Acker sät, dann schläft er und steht wieder auf, es wird Nacht und wird Tag, der Samen keimt und wächst, und der Mann weiss nicht, wie.

Dafür gibt Lourdes ein wunderbares Beispiel. Menschen aus der ganzen Welt werden wie magisch angezogen. Menschen aus allen Kulturen kommen da zusammen. Dort wo Gott am Wirken ist, da wird Grosses möglich, werden Grenzen gesprengt. Da wird aus der Botschaft, die ein 14-jähriges benachteiligtes Mädchen erhält, ein Wallfahrtsort, der Jahr für Jahr Millionen von Menschen anzieht.

Mit Spenden Wallfahrt ermöglicht

Anschliessend an den Gottesdienst versammelten sich 100 Personen an der GV im Roten Turm in Baden. Präsidentin Lisbeth Suter begrüsste alle recht herzlich. Als Stimmenzähler amteten Pascal Suter und Verena Grimm. Josef Meier wurde zum neuen Revisor gewählt. Das von Claudia Hanzal verlesene Protokoll wurde genehmigt. Vreni von Felten gab Infos zur Jahresrechnung 2008. Die Wallfahrt nach Lourdes konnten 15 Personen ermöglicht werden, und sechs Jugendliche aus Bad Zurzach wurden unterstützt. Alle Spenden von Personen, Firmen oder durch Messopfer wurden herzlich verdankt. Die Rechnung wurde vom Revisor gutgeheisen und einstimmig angenommen.

Wallfahrt und Jubiläum

Lisbeth Suter berichtete über die Lourdeswallfahrt. An dieser Wallfahrt haben 2030 Pilger, darunter 237 Kranke, 463 Helferinnen und Helfer sowie der Bischof Markus Büchel und 28 Priester. Die nächste Lordeswallfahrt findet vom 24. bis 30. April 2010 statt. Das Jubiläum 80 Jahre Lourdesgrotte Leuggern wird gross gefeiert, und zwar am 16. August 2009, Maria Himmelfahrt. Der Festgottesdienst findet um 10.15 Uhr und der Krankensegnungsgottesdienst um 15.00 Uhr statt. Am 26. September 2009 findet die Herbstwallfahrt in den Schwarzwald statt, die zur Kapelle Maria am Lindenberg führt. Nach der GV blieb Zeit für gemütliches Beisammensein bei Kaffee und Kuchen.

20.6.2009/ Marianne Baldinger-Lang


Zeitungsartikeltext unserer Herbstwallfahrt vom 30. August 2008

Veröffentlicht am 10. September 2008 in der Botschaft

 

Herbstwallfahrt des Lourdespilgervereins

Klosterkirche Engelberg und Lourdesgrotte von Stans besucht

 Kürzlich machten sich 69 Pilger des Lourdespilgervereins Baden und Umgebung auf die Herbstwallfahrt. Die Pilgerreise wurde mit zwei Cars gestartet, einer vom Bezirk Zurzach und einer vom Bezirk Baden aus. Zum gemeinsamen Kaffeehalt  am Hallwilersee im Restaurant Seeblick konnte Präsidentin Lisabeth Suter alle recht herzlich willkommen heissen.

Während der Fahrt wurde im Car gebetet.  Pfarrer Stefan Essig stellte die Wallfahrt unter das gleiche Thema, wie das liturgische Jahr in Lourdes: „Jubilate“. Er erteilte den Irischen Segenswunsch. Wie alle Jahre wurde eine Kerze herumgereicht, um Dank und Bitten und Anliegen einzubringen. Diese Kerze wurde während der heiligen Messe angezündet und in der Lourdesgrotte von Stans brennen gelassen. Pfarrer Essig teilte im Car ein Blatt aus mit Bildern der neuen Mosaike der Rosenkranzbasilika von Lourdes. Daraufhin betete man den „Lichtreichen  Rosenkranz“ –der von Johannes getauft worden ist – der sich bei der Hochzeit in Kana offenbart hat –der uns das Reich Gottes verkündet hat – der auf dem Berg verklärt worden ist – der uns die Eucharistie geschenkt hat.

Als der Rosenkranz beendet war, öffnete sich die Wolkendecke, und die Sonne strahlte. So zeigte sich das Tal mit  Ziel Engelberg von der schönsten Seite.

Die Geschichte Engelbergs geht auf die Gründung des Benediktinerklosters zurück. Einer Sage zufolge hatte der Gründer des Klosters, Konrad von Sellenbüren, über dem Hahnen (Ortsangabe) Engelsstimmen gehört, welche ihm verkündeten, auf der Ochsenmatte die „Gott geweihte Stätte“ zu gründen. Nach dem Bau des Klosters um 1120 standen Abt Adelhelm und Konrad von Sellenbüren auf der oberen Erlenmatte in der Nähe der Adelhelmsquelle. Sie suchten nach einem Namen, der zu diesem Kloster sinnvoll passen sollte. Plötzlich hörten sie wiederum Engelsstimmen; und als sie zum Hennenberg, dem heutigen Hahnen, empor blickten, sahen Sie einen Chor von Engeln. Diese sangen mit zauberhaften Stimmen das Gotteslob! „Der Berg der Engel!“

Um 11.00 Uhr besammelten sich alle Pilger in der Klosterkirche von Engelberg. Pfarrer Essig hielt die Eucharistiefeier. Aus dem Evangelium von Matthäus (5, 1-12) hörte man die Seligpreisungen. Von der Klosterkirche ging es zu Fuss durch das schöne Städtchen Engelberg zum Hotel Engelberg zum Mittagessen. Serviert wurde uns grüner Salat, Gefüllte Kalbsbrust, Kartoffelstock, Gemüsegarnitur und Gebrannte Crème. Nach diesem feinen Mittagessen hatten wir noch Zeit, diesen wundervollen Ort zu erkunden. Um 14.30 Uhr ging die Reise weiter nach Stans in die Lourdesgrotte. Diese Stätte ist in einem bewaldeten Felsen gelegen. Von der Strasse aus führt ein gewundener Weg etwa 50 m in die Höhe. Vor der Marienstatue haben drei Bankreihen Platz. Die Pilgerschar verteilte sich auf den Bänken. Pfarrer Essig hielt die Andacht. Er erinnerte an Lourdes, als die Jungfrau Maria Bernadette in der Felsenhöhle von Massabielle erschien und dass sie nicht mit leeren Händen kam, denn alle wissen, dass sie einen Rosenkranz in der Hand hatte, den sie mit Bernadette betete.

8. September 2008

Marianne Baldinger-Lang

 


Zeitungsartikeltext zum Krankensegnungsgottesdienst

Veröffentlicht am 18. August 2008 in der Botschaft und AZ

 

Krankensegnungsgottesdienst des Lourdespilgerverein Baden und Umgebung

Der Lourdespilgerverein Baden und Umgebung lud gestern Sonntag alle Mitglieder zum Krankensegnungsgottesdienst in die Lourdesgrotte von Leuggern ein. Vor vollbesetzter Grotte mit Rollstühlen, Helfer und Pilger begann die Andacht. Der Einzug mit der Fahne des LPV  Baden und Umgebung - begleitet von Fahnenwache, Priester und Ministranten - ergab eine sehr festlichen Auftakt. Pfarrer Stefan Essig eröffnete die Andacht mit dem Kreuzzeichen. Weil am 15. August Marie Himmelfahrt gefeiert wird, hörte man aus dem Evangelium nach Lukas 1, 39-56, „meine Seele preist die Grösse des Herrn, und mein Geist jubelt über Gott, meinen Retter“. Pfarrer Stefan Essig erwähnt in seiner eindrucksvollen Predigt, dass Maria Himmelfahrt nicht biblisch fundiert ist, aber schon im Jahre 431 nach Christus gefeiert wurde.

Nach der Aussetzung des Allerheiligsten mit Weihrauch, Gesang und Gebet, wurde der Eucharistische Krankensegen erteilt. Diese Andacht wurde musikalisch wundervoll begleitet durch die Zithergruppe „Änet de Aare“.

Nach dem Gottesdienst war der Stand bereit. Wer wollte konnte Lourdeswasser gratis mitnehmen. Aber auch Kerzen, Rosenkranz und Leidkarten wurden angeboten. Der Erlös kommt  kranken und gesunden Pilger zugute, welche minderbemittelt sind, um ihnen eine Lourdeswallfahrt zu ermöglichen.

17. August 2008

Marianne Baldinger


Zeitungsartikeltext zur Herbstwallfahrt 2008

Veröffentlicht in AZ und im Horizonte

 

Baden / Lourdespilgerverein Baden und Umgebung
Herbstwallfahrt nach Engelberg, Samstag 30. August 2008
Die Reise führt uns am Hallwilersee, Baldeggersee entlang, über Luzern nach Engelberg. In der Klosterkirche findet um 11.00 Uhr die Eucharistiefeier mit unserem Präses, Pfarrer Stefan Essig statt. Mittagessen im Hotel Engelberg. Auf dem Heimweg werden wir in einer Lourdesgrotte eine Andacht feiern. Kosten Fr. 88.-- pro Person, Anmeldung bis 15.8.2008 bei Lisbeth Suter Natel 079 542 12 66. Auch Nichtmitglieder sind herzlich willkommen.


Zeitungsartikeltext über die Generalversammlung vom 22. Juni 2008.

Veröffentlicht am 5. Juli 2008 in der Botschaft, und am 15. Juli 2008 der Aargauer Zeitung.

 

GV des Lourdespilgervereins Baden und Umgebung

Am Sonntag 22.6.2008 versammelten sich die Mitglieder des Lourdespilgerverein (LPV) Baden und Umgebung zur Generalversammlung.

Zu Beginn wurde eine Eucharistiefeier in der Krypta neben der Stadtpfarrkirche Baden abgehalten, anschliessend fand die GV im Saal des „Roten Turms“ statt.

Im Gottesdienst hielt Pfarrer Stefan Essig zur Lesung aus dem hl. Evangelium nach Matthäus Mt. 10, 26 – 33 eine einfühlsame und interessante Predigt. Die Schlussworte lauteten: Gott kennt uns. Er kennt uns sogar noch viel besser, als wir selber glauben uns zu kennen. Lourdes ist für mich so etwas wie eine Einladung Gottes an uns: Die Liebe und Zuwendung, die er uns schenkt, von unserer Seite her zu erwiedern. Auch wenn unser Bekenntnis uns nicht immer gelingt, wie wir es gerne hätten, haben wir uns nicht zu fürchten. Für jede und jeden von uns gilt: Ich danke Dir, Gott, dass du mich so wunderbar geschaffen hast. Ich weiss staunenswert sind deine Werke.

Zum Schluss noch ein herzliches Dankeschön an Thea Kalt, für ihre wunderschöne musikalische Einlage mit der Altflöte während der hl. Messe.

Im Roten Turm begrüsste die Präsidentin Lisbeth Suter die zahlreich erschienenen Mitglieder zur 36. Generalversammlung. Speziell begrüsst wurde der Stadtpfarrer  Josef Stübi und Vertreter des Lourdespilgervereins Surselva.

Das Protokoll wurde genehmigt. Die Jahresrechnung wurde mit Verdankung der gut geleisteten Arbeit einstimmig angenommen.

Darauf wurde der Vorstand wiedergewählt. Suter Lisbeth, Präsidentin, Dättwil, Essig Stefan, Präses, Leuggern, von Felten Vreni, Kassierin, Bilten, Fischer Stephan, Windisch, Hanzal Claudia, Oberrohrdorf, Meuwly Bernadette, Döttingen, Peterhans Gabriella, Fislisbach.

Liesbeth Suter hielt Rückblick und Ausschau. Dieses Jahr konnte man 26 Personen die  Lourdeswallfahrt ermöglichen. Ein herzliches Dankeschön an alle Spenden durch Privatpersonen oder Firmen, aber auch die Opferabgabe durch eine Andacht oder hl. Messe.

Die nächste Lourdeswallfahrt findet am 25. April – 1. Mai 2009 statt.

Ein herzliches Dankeschön an Martin Kressibucher, der den Fahnenkasten neu erstellte in seiner Freizeit.

Der LPV Baden und Umgebung verfügt neu über eine Homepage. Sie wurde erstellt durch Stephan Fischer. Die Homepage ist im Internet zu finden unter: www.lpv-baden.ch.vu. Zum 10-Jahr-Jubiläum  wurden Lisbeth Suter, Präsidentin und Bernadette Meuwly geehrt.

Zum Schluss zeigte Pfarrer Stefan Essig eine Präsentation über die Jubiläums-Lourdeswallfahrt 2008.

 

2. Juli 2008

Marianne Baldinger